Infos für Jugendliche

von kainet

Alles fing so harmlos an: Dann und wann wurde gefeiert – natürlich mit Alkohol, manchmal mit Gras und sogar mit Pillen…

Kennst Du auch?

„Ich kann jeder Zeit aufhören!“
„Mensch, du übertreibst, ich bin doch nicht süchtig.“
„Du hast doch keine Ahnung, Du bist doch nur langweilig.“

  • Könnt ihr euch nicht eingestehen, dass ihr krank / süchtig seid?
  • Fehlt es euch an Hilfe?
  • Seid ihr in die „falschen Kreise“ gerutscht und kommt nicht mehr raus?
  • Oder seht ihr einfach keinen anderen Ausweg eure Probleme zu vergessen?

Ich kenne Leute, die haben dasselbe Problem wie „ihr“. An den Wochenenden geht es auf Partys, um richtig zu feiern. Natürlich mit allem was dazu gehört,  unter anderem gehört für manche Kokain dazu.

Angefangen hat es mit Alkohol und Zigaretten, weiter geht es dann mit einem Joint und danach ist die Auswahl groß.

Wenn ihr etwas gegen eure Probleme tun wollt, dann habt ihr die Wahl:

  • Mache ich weiter?
  • Lasse ich mir in einer Klinik helfen?
  • Oder helfe ich mir selbst?

Wenn ihr bereit seid euch selber zu helfen, dann gibt es Selbsthilfegruppen wie unsere: Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Blomberg e. V.

von selva

  • Habt ihr auch das Gefühl, euren Alltag ohne Tabletten nicht mehr bewältigen zu können?
  • Schulstress, Stress in der Ausbildung, evtl. kein Ausbildungsplatz, Probleme mit den Eltern oder fühlt ihr euch einfach überfordert?

Dann ist der Weg leicht, zu Tabletten zu greifen.

Ich kenne das nur zu gut: „Ich war gut in der Schule und schien nach außen hin perfekt zu sein, aber das war ich auf keinen Fall. Denn ohne meine Tabletten war ich nicht derselbe Mensch. Ich konnte nicht mehr ohne sie. Vor allem die hohen Erwartungen machten mich fertig, und so griff ich immer wieder zu diesen scheiß Tabletten.

Irgendwann bemerkte ich, ich muss was gegen meine Sucht tun.“

Also suchte ich Hilfe und entdeckte im Internet die Selbsthilfegruppen.

In Gesprächen wurde über meine und die Probleme der anderen geredet. Keiner muss sich für seine Probleme schämen oder sich vor ihnen verstecken.
Ich danke den Selbsthilfegruppen, denn dort lernen wir, uns gegenseitig zu stärken und den gemeinsamen Weg aus der Sucht zu schaffen.

Glaubt an euch. Ihr schafft das auch.